Der Industrie-Isolierer.
Ein Beruf mit Berufung.
Für dich und für die Umwelt.

Was macht eigentlich ein Industrie-Isolierer?

Du machst den Unterschied. Als Industrie-Isolierer erwartet dich kein 08/15- Bürojob, sondern eine echte Berufung mit Abwechslung. Im Video zeigen wir dir, wie dein Berufsalltag aussehen kann.

Grundsätzlich erwartet dich ein vielfältiger Job in dem du u.a. lernst verschiedene Materialen für Anwendungen wie z.B. Brandschutz, Schallschutz, Wärme- oder Kälteschutz zu bearbeiten und diese zu montieren. Es wird nie langweilig und du wirst einen großen Anteil zum Klimaschutz beitragen. Denn wer richtig isoliert, spart Energie!

Diese Eigenschaften solltest du mitbringen

Anpacken: Für den Beruf des Industrie-Isolierers musst du gesund und körperlich fit sein. Allergien auf Kleb- oder bestimmte Dämmstoffe wären nicht so gut.

Mitdenken: Der Bau ist nichts für Schlafmützen. Nur wenn du bei den ablaufenden Prozessen mitdenkst und aktiv nachfragst, dann wirst du hier gebraucht.

Geschick: lndustrie-lsolierer müssen handwerklich geschickt sein und mit den verschiedenen Materialien umgehen können.

Köpfchen: Du solltest gute Ergebnisse in Mathe und Physik aus der Schule mitbringen. Räumliches Vorstellungsvermögen und gutes Rechnen helfen beim Herstellen kniffliger Konstruktionen.

Sorgfalt: Auch wenn du große Anlagen dämmst, musst du die Arbeiten bis ins Detail gewissenhaft ausführen. Nur dann verbleibt die Energie dort, wo sie hingehört.

Flexibilität: Du bist dort im Einsatz, wo die großen Industrieanlagen stehen. Dafür musst du vielleicht auf Montage in ganz Deutschland oder auf Wunsch später auch darüber hinaus.

 

 

3 Ausbildungsjahre bis zum Abschluss

Die Berufsausbildung läuft in zwei Stufen ab. Stufe 1 umfasst die ersten beiden Ausbildungsjahre. Diese werden mit einer Kammer-Prüfung zum Industriefacharbeiter abgeschlossen. Als Stufe 2 folgt im dritten Jahr die Ausbildung zum Industrie-Isolierer.

1. Ausbildungsjahr
1. Ausbildungsjahr

Ablauf: 22 Wochen im Ausbildungsbetrieb, 16 Wochen im Ausbildungszentrum, 14 Wo­chen in der Berufsschule
Inhalte: Du lernst Skizzen anzufertigen, anhand derer z. B. Bleche zuschneiden sind. Du lernst Bleche zu bearbeiten und du erfährst alles über andere Materialen wie bspw. Kunst­stoffe. Du wirst Wärme-, Kälte- und Schall­dämmungen her­stellen, erlernst das Anbringen von Unter­konstruktionen und das Ummanteln von Dämmungen.
Ausbildungsvergütung Ost / West: 805 / 890 EUR pro Monat

2. Ausbildungsjahr
2. Ausbildungsjahr

Ablauf: 28 Wochen im Ausbildungsbetrieb, 12 Wochen im Ausbildungszentrum, 12 Wo­chen in der Berufsschule
Inhalte: Du vertiefst dein erlerntes Wis­sen zum Anbringen von Unter­konstrukt­ionen. Hierbei lernt man wie Stütz­konstrukt­ionen an­gebracht werden, damit die Dämmung nicht durch­hängen kann. Du lernst Metallarten zu unter­scheiden und er­fährst alles über den Um­gang mit unter­schied­lichen Metall­arten und die dazu­gehörigen Eigen­schaften.
Ausbildungsvergütung Ost / West: 1.000 / 1.230 EUR pro Monat

Abschluss: Isolierfacharbeiter

3. Ausbildungsjahr
3. Ausbildungsjahr

Ablauf: 30 Wochen im Ausbildungsbetrieb, 12 Wochen im Ausbildungszentrum, 10 Wo­chen in der Berufsschule
Inhalte: Du lernst wie man Dampfbremsen herstellt: Dampf­bremsen ver­hindern, dass die warme Luft eines Raumes in die Wärme­dämmung einer Wand eindringt. In der Berufs­schule wird ver­mittelt, wie man diese her­stellt und ihre Wirk­ung beurteilt. Außer­dem erlernt man Form­stücke zu montieren. Dies sind bei­spielsweise Be­hälter­knöpfe oder Form­kappen. In der Berufs­schule erlernt man, wie man diese zu­richtet und montiert.
Ausbildungsvergütung Ost / West: 1.210 / 1.495 EUR pro Monat

Abschluss: Industrie-Isolierer

Deine berufliche Perspektive

Nach dem erfolgreichen Abschluss der Ausbildung zum Industrie-Isolierer kannst du dich in viele Richtungen weiter qualifizieren. Denn gelernt ist nicht gleich ausgelernt. Der Beruf des Industrie-Isolierers ist ein gutes Sprungbrett für eine Karriere in der Baubranche. Nicht wenige Industrie-Isolierer arbeiten heute z. B. als Industriemeister in Kraftwerken oder in Chemieanlagen. Das ist eine sehr gute Perspektive für ein anspruchsvolles Berufsleben.

Fachliche Weiterbildung

  • Werkpolier
  • Industriemeister
  • Bachelor, Master, Dipl.-Ingenieur (mit Hochschulreife)

Funktionen in den Firmen

  • Vorarbeiter
  • Baustellenleiter
  • Projektleiter
  • Niederlassungsleiter
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